## Google's Android-Registrierungspflicht: Zivilgesellschaftliche Allianz warnt vor Einschränkung der App-Installationsfreiheit
Eine breite Allianz von Digitalorganisationen, gemeinnützigen Einrichtungen und Technologieunternehmen aus der ganzen Welt protestiert gegen Googles angekündigte zentrale Registrierungspflicht für alle Android-App-Entwickler:innen. Laut der Kritiker, zu denen namhafte Organisationen wie die Free Software Foundation, der Chaos Computer Club, die EFF sowie der alternative App-Store F-Droid und das Unternehmen Proton gehören, versucht Google mit dieser Maßnahme, seine Marktposition im Mobile-Bereich auszubauen und das Android-Ökosystem stärker unter seine Kontrolle zu bringen. Dies gehe zu Lasten der Freiheit der Nutzer:innen, die auf Google-Dienste verzichten möchten.

Die von Google für September 2026 (erste Länder) und 2027 (weltweiter Rollout) geplante Pflicht soll auch für Apps gelten, die über alternative App-Stores oder als direkte APK-Dateien installiert werden. Google begründet die Neuregelung mit dem Ziel, böswillige Akteure abzuschrecken und die Verbreitung schädlicher Apps zu erschweren. Nach ersten Protesten schien Google zwar einzulenken, doch die vorgenommenen Änderungen werden von Kritikern als eher kosmetisch und das weitere Vorgehen als intransparent bewertet. Die unterzeichnenden Organisationen sehen in der Registrierungspflicht eine fundamentale Bedrohung für das offene Android-Ökosystem und die Möglichkeit, Software außerhalb von Googles Kontrolle zu installieren.
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- **Source**: 
- **Sector**: The Network
- **Tags**: android, google, datenschutz, freiheit, kontrolle
- **Credibility**: unverified
- **Published**: 2026-03-06 01:13:35
- **ID**: 2248
- **URL**: https://whisperx.ai/de/intel/2248