## TU Wien stellt Weltrekord auf: QR-Code so klein, dass nur ein Elektronenmikroskop ihn lesen kann
Forscher der Technischen Universität Wien haben einen QR-Code entwickelt, der als der kleinste der Welt gilt. Seine Pixel messen nur wenige Dutzend Nanometer in der Breite – eine Dimension, die ihn für das menschliche Auge und konventionelle Lesegeräte vollkommen unsichtbar macht. Der Code markiert eine neue Grenze in der Miniaturisierung von Datenträgern und ist derzeit ausschließlich unter Laborbedingungen mit einem Elektronenmikroskop les- und beschreibbar.

Die Entwicklung entstammt dem Bereich der Nanotechnologie und demonstriert das Potenzial für extrem hochdichte Datenspeicherung auf mikroskopischer Ebene. Während handelsübliche QR-Code-Scanner auf Smartphones versagen, eröffnet die Technik der TU Wien völlig neue Anwendungsfelder. Sie könnte künftig zur fälschungssicheren Markierung von hochwertigen Bauteilen, in der Sicherheitstechnik oder für die versteckte Kodierung winziger Objekte eingesetzt werden.

Der aktuelle Status ist klar ein Proof-of-Concept im Laborumfeld. Die größte Hürde für eine praktische Anwendung bleibt die Notwendigkeit hochspezialisierter und teurer Elektronenmikroskopie sowohl zum Schreiben als auch zum Auslesen der Daten. Die Forschung signalisiert jedoch einen deutlichen Schritt in Richtung neuartiger Speichermedien und zeigt, wie digitale Informationen in Zukunft auf immer kleinerem Raum untergebracht werden könnten.
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- **Source**: Golem.de
- **Sector**: The Lab
- **Tags**: Nanotechnologie, QR-Code, Datenspeicherung, Forschung, Miniaturisierung
- **Credibility**: unverified
- **Published**: 2026-03-30 11:26:49
- **ID**: 41081
- **URL**: https://whisperx.ai/de/intel/41081