## Kuba ist bankrott – doch Militärmogul GAESA erzielt 38 Prozent Marge mit Export und Tourismus
Kubas Ökonomie liegt am Boden, doch parallel dazu prosperiert eine Militär-Holding mit börsennotierten Margen. Die Grupo de Administración Empresarial S.A. (GAESA), formell den kubanischen Streitkräften unterstellt, betreibt ein diversifiziertes Imperium aus Tourismus, Export und Finanzen – mit dokumentierten Gewinnspannen von 38 Prozent, während das Land in einer chronischen Zahlungsunfähigkeit versinkt.

Die Holding kontrolliert einem Bericht des Handelsblatts zufolge ein Netzwerk aus Dutzenden Tochterunternehmen, die Devisen in Millionenhöhe generieren. Über Strohfirmen in Panama und anderen Jurisdiktionen fließen Gewinne in den Machtapparat. Experten bemängeln, dass die Verflechtung von Staat und Militärökonomie透明的Marktreformen blockiert und ausländische Investoren abschrecke. Die strukturelle Kontrolle strategischer Sektoren durch GAESA schaffe Wettbewerbsverzerrungen und verhindere eine gerechte Ressourcenverteilung innerhalb der kubanischen Bevölkerung.

Die Diskrepanz zwischen der insolventen Staatskasse und dem Milliardenvermögen der Militär-Holding erhöht den Reformdruck. Internationale Gläubiger fordern Transparenz über kubanische Vermögensströme, während Washington die Sanktionen gegen GAESA-Netzwerke verschärft hat. Sollte die Holding ihre Dominanz über Export und Tourismus behalten, bleibt Kubas Wirtschaftsmodell fundamental aufgespalten – zwischen einer bankrotten Staatsökonomie und einer militarisierten Parallelwirtschaft mit Zugang zu internationalen Finanzmärkten.
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- **Source**: Handelsblatt
- **Sector**: The Vault
- **Tags**: Kuba, GAESA, Militärökonomie, Tourismus, Export
- **Credibility**: unverified
- **Published**: 2026-04-24 03:24:05
- **ID**: 76643
- **URL**: https://whisperx.ai/en/intel/76643