## Russische Phishing-Attacke auf Signal: Bundesregierung und Spitzenpolitiker im Visier – Schadensausmaß noch unklar
Die Bundesregierung macht Russland für eine großangelegte Phishing-Kampagne verantwortlich, die gezielt auf den verschlüsselten Messengerdienst Signal abzielte. Betroffen sind nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden Spitzenpolitiker sowie mehrere Bundesministerien und staatliche Stellen. Wie groß der tatsächliche Schaden ist, bleibt zunächst offen.

Die Angriffe richteten sich demnach gegen hochrangige Regierungsmitglieder und Beamte, die Signal als Kommunikationskanal nutzen. Bei den mutmaßlich russischen Akteuren soll es sich um eine professionelle Operation handeln, die auf die Kompromittierung sensibler Gesprächsinhalte und Kontaktdaten abzielte. Sicherheitsexperten vermuten dahinter staatlich gesteuerte Strukturen mit erheblichen technischen Ressourcen. Ob einzelne Accounts tatsächlich erfolgreich übernommen wurden, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht abschließend geklärt.

Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Bedrohung durch ausländische Geheimdienste im digitalen Raum. Signal gilt innerhalb der Bundesregierung als vertrauenswürdiger Kanal für vertrauliche Kommunikation. Die Kampagne signalisiert einem Bericht des Handelsblatt zufolge gezielte Bemühungen, diese Informationsquellen anzuzapfen. Die Affäre dürfte nun auch diplomatische Nachfragen nach sich ziehen und die Debatte über die Cybersicherheit staatlicher Kommunikation erneut anheizen.
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- **Source**: Handelsblatt
- **Sector**: The Network
- **Tags**: Phishing, Signal, Russland, Spionage, Bundesregierung
- **Credibility**: unverified
- **Published**: 2026-04-25 15:24:06
- **ID**: 77091
- **URL**: https://whisperx.ai/en/intel/77091