## EU-Prüfer melden Blackout: Verbleib von Corona-Milliarden aus Rettungsfonds ungeklärt
Die EU-Prüfer sehen einem Bericht zufolge keine ausreichende Transparenz darüber, wohin die Milliarden aus dem Corona-Rettungsfonds geflossen sind. Die Kommission hatte den Fonds aufgelegt, um die durch die Pandemie geschwächte Konjunktur in den Mitgliedstaaten zu stützen – doch eine lückenlose Nachverfolgung der Mittelverwendung ist offenbar nicht gewährleistet.

Konkrete Einzelheiten darüber, welche Staaten in welchem Umfang Mittel abgerufen haben und wofür diese eingesetzt wurden, liegen den Prüfern demnach nur in begrenztem Umfang vor. Die Kontrollmechanismen seien als unzureichend bewertet worden, um eine vollständige Rechenschaftspflicht sicherzustellen. Damit steigt das Risiko, dass Gelder ohne die vorgesehene Dokumentation verwendet oder verteilt wurden.

Der Fall könnte politischen Zündstoff bergen: Sollte sich bestätigen, dass die Kontrolle über einen der größten gemeinschaftlichen Finanzeingriffe der EU-Geschichte lückenhaft war, dürfte das Forderungen nach strengeren Auflagen bei künftigen Notfallprogrammen verstärken. Auch die Frage der gemeinschaftlichen Haftung für nicht nachvollziehbar eingesetzte Mittel könnte in den Fokus rücken.
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- **Source**: Handelsblatt
- **Sector**: The Vault
- **Tags**: EU-Kommission, Corona-Rettungsfonds, Rechnungsprüfung, Transparenz, Mittelverwendung
- **Credibility**: unverified
- **Published**: 2026-05-06 17:01:42
- **ID**: 79843
- **URL**: https://whisperx.ai/en/intel/79843